Von Antibiotikum bis zum Schmerzmittel und ihren Nebenwirkungen!
ANTIBIOTIKUM
Sobelin 75 mg / 150 mg / 300 mg
Clindamycin wird gegen bakterielle Infektionen eingesetzt.
Millionen verschiedener Bakterien, Viren oder Pilze versuchen täglich in unseren Körper einzudringen. Sie leben in der Luft, im Wasser, in Nahrungsmitteln oder in anderen Menschen und Tieren. Nicht alle schaden dem Menschen - manche brauchen wir sogar. Nützliche Organismen bilden unsere Hautflora, ein natürliches Schutzschild gegen Krankheitserreger. Andere wiederum helfen uns bei der Verdauung.
Im Normalzustand vernichtet unser Immunsystem die schädlichen Eindringlinge noch bevor sie sich einnisten und vermehren können. Ist die körpereigene Abwehr aber durch Stress, Kälte oder Erkrankungen geschwächt, kann sich der Erreger ungestört vermehren und ausbreiten. Es kommt zu einer Infektion. Besonders bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem, wie Kinder, chronisch Kranke und Menschen ab 60 Jahren, kann eine Infektion Organe und Gehirn schädigen und im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich werden.
Gegen jeden Erregertyp gibt es eigene Arzneimittel. Gegen Bakterien wirken Antibiotika, gegen Viren Virustatika und gegen Pilze Antimykotika. Clindamycin wirkt gegen Bakterien. Es ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Lincosamide. Diese Antibiotikagruppe hemmt die Bildung lebenswichtiger Eiweiße in den Bakterien und verhindert so ihre Vermehrung.
Vor einer Behandlung mit Antibiotika sollte zuerst festgestellt werden, ob die Infektion wirklich bakteriell bedingt ist, und welcher genaue Bakterientyp der Verursacher ist. Einerseits wirkt jedes Antibiotikum nur gegen ganz bestimmte Bakterien, andererseits sind viele Bakterien bereits gegen Antibiotika unempfindlich (resistent), da sie in der Vergangenheit häufig falsch eingesetzt wurden. Nur wenn man das Ergebnis der Bakterienbestimmung nicht abwarten kann, weil z.B. gefährliche Komplikationen zu erwarten sind, kann es sinnvoll sein schon vorab ein Antibiotikum zu nehmen, das gegen viele verschiedene Bakterien wirkt (Breitspektrumantibiotika).
Clindamycin wird bei folgenden bakteriellen Infektionen eingesetzt: Knochen und Gelenke, Zahn-Kiefer, Hals-Nase-Ohren, tiefe Atemwege, Becken und Bauchraum, Haut und Weichteile (Scharlach).
Es wirkt noch gegen viele Bakterien, die bereits gegen andere Antibiotika resistent sind.
Anwendungsgebiete:
Bakterielle Infekte
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
Chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa)
Erkrankungen mit Störungen im Magen- und Darm-Bereich
Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen:
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Hörverlust, Taubheit (vorübergehend)
Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen
Durchfall
Verschlechterung der Leberfunktion, Gelbsucht
Blutbildveränderungen
Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. (Sehr selten oder Einzelfälle )
Wechselwirkungen:
Die Wirkung von Antibiotika der Makrolidklasse kann abgeschwächt werden.
Die Sicherheit von empfängnisverhütenden Mittel kann beeinträchtigt werden.
Medikamente mit demselben Wirkstoff:
Aclinda® 150 mg/-300 mg Kapseln Clin-Sanorania® 150 mg/-300 mg Kapseln Clinda 300 - 1 A Pharma Hartkapseln
Clinda Lich® TS Granulat Clinda-hameln 300 mg/-600 mg Injektionslösung Clinda-saar® 150 mg/-300 mg/-600 mg Filmtabletten
Clinda-saar® 600 mg/-900 mg Ampulle Injektionslösung Clinda-saar® 600 mg/-900 mg Injektionslösung Clinda-Wolff® 300 Hartkapseln
Clindabeta® 300 Hartkapseln Clindahexal® 150/-300 Kapseln Clindahexal® 600 injekt Injektionslösung
clindamycin 150/-300 von ct Kapseln Clindamycin 300 mg curasan Kapseln Clindamycin AL 150/-300 Kapseln
Clindamycin Azupharma® 300 mg/-600 mg Injektionslösung Clindamycin dura 150 mg/-300 mg Kapseln Clindastad® 150/-300 Kapseln
Dentomycin 150/-300 Kapseln Jutaclin 300 mg Hartkapseln Sobelin® Granulat
Sobelin® Solubile 300/-600/-900 Lösung in Ampullen Turimycin® 150 mg/-300 mg Kapseln
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ANTIDEPRESSIVA
Saroten 50 mg
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Amitriptylin wird zur Behandlung depressiver Zustände mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst und innere Unruhe,
sowie zur Behandlung chronischer Schmerzzustände eingesetzt.
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HERZMEDIKAMENTE
Belok Zok 23,75 mg / mite 47,5 mg / 95mg / forte 190mg
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Metoprolol wird zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen angewendet.
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KNOCHENAUFBAUMEDIS
Fosamax
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Alendronsäure wird zur Stärkung der Knochensubstanz bei Osteoporose eingesetzt.
Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix) und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. Die Mineralien sind in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber das Knochenmaterial befindet sich auch unter normalen Umständen ständig im Auf- und Abbau. Die Regulation erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Hormone, z.B. durch Östrogene.
Wird nun durch einen Mangel an Östrogenen in und nach den Wechseljahren, das Knochenmaterial stärker abgebaut als aufgebaut, verteilt sich das Knochenkalzium im Blut und ruft Nervenstörungen mit Muskelschwäche und -krämpfen hervor (Hyperkalzämie). Der Knochen selbst wird dünner und kann leichter brechen. Brüche, aber auch die Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein.
Alendronsäure ist ein Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem verbinden sich Bisphosphonate mit den Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass diese aus dem Knochen herausgelöst werden.
Dadurch wird die Entmineralisierung des Knochens aufgehalten und eventuell sogar Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen und Brüche der Knochen können dadurch vermieden werden.
Anwendungsgebiete:
Osteoporose (Knochenschwund)
Warnhinweise!
Das Medikament muss morgens nüchtern und aufrecht sitzend oder stehend mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Erst eine halbe Stunde später darf man frühstücken oder sich wieder hinlegen.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Akute, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Nierenfunktionsstörung
Zu niedrige Kalziumwerte im Körper (Hypokalzämie)
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen:
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Magen-Darm-Beschwerden
Blutbildveränderungen
Kopfschmerzen (Gelegentlich)
Muskel- und Gelenkbeschwerden (Gelegentlich)
Speiseröhrenentzündung (Gelegentlich)
Wechselwirkungen:
Die Aufnahme von Alendronsäure wird durch gleichzeitige Einnahme von Kalzium (Milchprodukte) und Medikamenten, die die Magensäure binden (Antacida), vermindert.
Medikamente mit demselben Wirkstoff:
FOSAMAX® einmal wöchentlich 70 mg Tabletten
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Fosavance
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
FOSAVANCE® ist eine Kombination aus Alendronsäure und Vitamin D. Beide Substanzen werden zur Stärkung der Knochensubstanz bei Osteoporose eingesetzt.
Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix) und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. Die Mineralien sind in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber das Knochenmaterial befindet sich auch unter normalen Umständen ständig im Auf- und Abbau. Die Regulation erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Hormone, z.B. durch Östrogene.
Wird nun durch einen Mangel an Östrogenen in und nach den Wechseljahren, das Knochenmaterial stärker abgebaut als aufgebaut, verteilt sich das Knochenkalzium im Blut und ruft Nervenstörungen mit Muskelschwäche und -krämpfen hervor (Hyperkalzämie). Der Knochen selbst wird dünner und kann leichter brechen. Brüche, aber auch die langsame Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein.
Alendronsäure ist ein Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem verbinden sich Bisphosphonate mit den Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass diese aus dem Knochen herausgelöst werden.
Dadurch wird die Entmineralisierung des Knochens aufgehalten und eventuell sogar Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen und Brüche der Knochen können dadurch vermieden werden.
Zusätzlich enthält Fosavance Colecalciferol, einen Stoff aus der Vitamin-D-Gruppe (Vitamin D3). Die tägliche Zufuhr an Vitamin D3 sollte mindestens 5 - 10 µg betragen (200 - 400 IE).
Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium in den Körper und dessen Freisetzung aus dem Knochengerüst. So steht genügend Kalzium für lebenswichtige Stoffwechselfunktionen wie Signalübertragung der Nerven und Arbeit der Muskeln zur Verfügung. Je mehr Kalzium mit Hilfe von Colecalciferol aufgenommen wird, umso mehr wird es in das Knochengerüst eingelagert. Damit fördert Vitamin D die Knochenfestigkeit.
Vitamin-D-Mangel führt bei Kindern im Wachstum zu Rachitis. Im Knochengerüst fehlt Kalzium, es kommt zu Wachstumsstörungen, Fehlbildungen und Knochenverformungen. Zudem ist die Ausbildung von Zähnen und Zahnschmelz gestört. Bei Erwachsenen nennt man das Krankheitsbild Osteomalazie - Knochenerweichung.
Vitamin D kann der Körper aus Vorstufen der D-Vitamine und Sonnenlicht selbst herstellen. Jedoch verhindern häufig geschlossene Räume und mit Kleidung bedeckte Haut die ausreichende Bildung über alle Jahreszeiten hinweg.
Einen erhöhten Bedarf an Vitamin-D haben Säuglinge, Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit und ältere Menschen.
Anwendungsgebiete:
Osteoporose (Knochenschwund)
Warnhinweise!
Das Medikament muss morgens nüchtern und aufrecht sitzend oder stehend mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Erst eine halbe Stunde später darf man frühstücken oder sich wieder hinlegen.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Erkrankungen der Speiseröhre
Unfähigkeit, mindestens 30 Minuten zu sitzen oder zu stehen
Zu niedrige Kalziumwerte im Körper (Hypokalzämie)
Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor
Schwangerschaft und Stillzeit
Das Medikament ist nur für Frauen nach den Wechseljahren zugelassen.
Nebenwirkungen:
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Magen-Darm-Beschwerden (häufig)
Kopfschmerzen (häufig)
Muskel- und Gelenkbeschwerden (häufig)
Speiseröhrenentzündung (gelegentlich)
Hautausschlag (gelegentlich)
Wechselwirkungen:
Die Aufnahme von Alendronsäure wird durch gleichzeitige Einnahme von Kalzium (Milchprodukte, Mineralwasser) und Medikamenten, die die Magensäure binden (Antacida), vermindert. Die Aufnahme von Colecalciferol kann durch fettbindende Medikamente beeinträchtigt werden. Medikamente gegen Epilepsie sowie wassertreibende Medikamente können den Abbau von Vitamin D verstärken.
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Vigantoletten 500 mg / 1000 mg
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Colecalciferol ist ein Stoff aus der Vitamin-D-Gruppe (Vitamin D3). Die tägliche Zufuhr an Vitamin D3 sollte mindestens 5 - 10 µg betragen (200 - 400 IE).
Vitamin D hat eine wichtige Funktion im Kalzium-Stoffwechsel: Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Körper und dessen Freisetzung aus dem Knochengerüst. So ist gewährleistet, dass immer genügend Kalzium für lebenswichtige Stoffwechselfunktionen wie Signalübertragung der Nerven und Arbeit der Muskeln zur Verfügung steht. Je mehr Kalzium der Körper mit Hilfe des Vitamin-D aufnehmen kann, umso mehr kann er als stille Reserve in das Knochengerüst einlagern: Damit fördert Vitamin D auch den Aufbau und die Festigkeit der Knochen.
Vitamin-D-Mangel führt bei Kindern im Wachstum zu Rachitis. Im Knochengerüst fehlt Kalzium, es kommt zu Wachstumsstörungen, Fehlbildungen und Knochenverformung. Zudem ist die Ausbildung von Zähnen und Zahnschmelz gestört. Bei Erwachsenen nennt man das Krankheitsbild Osteomalazie - Knochenerweichung.
Vitamin D ist eine Ausnahme unter den Vitaminen, da der Körper es selber herstellen kann. Dazu benötigt er lediglich Vorstufen der D-Vitamine, die in ausreichender Menge in der Nahrung enthalten sind, und Sonnenlicht. Aus den Vorstufen entstehen in der Haut durch Sonnenstrahlen die wirksamen D-Vitamine. Trotzdem müssen wir Menschen heutzutage Vitamin D zu uns nehmen: Luftverschmutzung, geschlossene Räume und mit Kleidung bedeckte Haut verhindern die ausreichende Bildung über alle Jahreszeiten hinweg.
Einen erhöhten Bedarf an Vitamin-D haben Säuglinge, Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit und ältere Menschen. In Deutschland wird für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr die Zufuhr von Vitamin-D empfohlen, da die Muttermilch nur geringe Mengen enthält. Eine erhöhte Zufuhr von Vitamin- D kann außerdem bei Störungen von Leber-, Nieren- und Schilddrüsenfunktion oder bei Störungen der Fettverdauung erforderlich sein. Gleiches gilt für die Einnahme mancher Medikamente zur Behandlung der Epilepsie, übermäßigen Alkoholkonsum oder Bettlägerigkeit.
Vitamin D kann vom Körper gespeichert werden - bei Überdosierung über einen längeren Zeitraum treten schwerwiegende Nebenwirkungen auf. Die Symptome umfassen Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Kalziumablagerungen in Blutgefäßen und Niere. Hochdosierte Vitamin- D Präparate können daher nur vom Arzt verordnet werden.
Anwendungsgebiete
Knochenerweichung (Osteomalazie, Rachitis)
Osteoporose (Knochenschwund)
Vitamin-D-Mangel
Warnhinweise!
Die angegebenen Höchstdosen für Kinder und Erwachsene sollten unbedingt beachtet werden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Erhöhter Kalziumspiegel im Blut
Nierensteine
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Während der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Es sind keine bedeutenden Nebenwirkungen vorhanden.
Wechselwirkungen
In Kombination mit einigen Entwässerungsmitteln (Benzothiazide) kann es zur gefährlichen Erhöhung
des Kalziumspiegels im Blut kommen. Bei Patienten die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, sollte Colecalciferol nur vorsichtig angewendet werden.
Medikamente mit demselben Wirkstoff
D3-Vicotrat® Injektionslösung im. Dedrei® Dragees Dekristol® 20 000 I.E. Kapseln
Dekristol® 400 I.E. Tabletten Ospur® D3 Tabletten Vigantol® 50 000 Ampullen im.
Vigantol® Oel Vitamin D3-Hevert® Tabletten
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Ibuprofen PB 600 mg Filmtabletten
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Ibuprofen wird bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe, die Prostaglandine, freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn erfolgt die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Auch die Entzündung hat eine Schutzfunktion: Durch die Prostaglandine werden Immunzellen aktiviert, um eingedrungene Krankheitserreger oder Fremdstoffe zu bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Rötung und Schwellung des entzündeten Gewebes. Bei bekannter Ursache und bei chronischen Erkrankungen haben Entzündung und Schmerz ihre Schutzfunktion verloren und sollten mit Medikamenten behandelt werden.
Ibuprofen ist ein nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAID). Diese Arzneistoffgruppe hemmt die Produktion von Prostaglandinen und lindert so die Schmerz- und Entzündungsreaktion und Schwellungen.
Anwendungsgebiete
Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose)
Gicht
Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)
Schmerzen aufgrund von Entzündungen
Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen
Warnhinweise!
Bei bestehendem Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenpolypen und chronischen Atemwegserkrankungen kann der Wirkstoff einen Asthma-Anfall auslösen.
Bei langer Anwendung sollte regelmäßig eine Kontrolle von Blut-, Leber- und Nierenwerten erfolgen.
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Allergischen Reaktionen auf Schmerzmittel
Bei älteren Personen, Patienten mit Bluthochdruck, sowie bei Patienten mit Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung) sollte Ibuprofen nur in begründeten Fällen eingesetzt werden.
Blutbildungsstörungen
Dosierungen von 200 mg sollten nicht bei Kindern unter 6 Jahren, 400 mg nicht bei Kinder unter 12 Jahren, 600 mg nicht bei Kindern u. Jugendlichen unter 16 Jahren und 800 mg nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, es sei denn, der Arzt hält es für erforderlich.
Magen-Darm-Geschwüre
Schwere Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Kopfschmerzen
Magenschmerzen, Blutungen der Magenschleimhaut, Magen-Darm-Geschwüre, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
Allergische Reaktionen der Haut und Atemwege (Rötungen,Juckreiz und Asthma)
Schwindel
Nervosität
Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Bei Anwendung von Zäpfchen kann es zu Reizungen der Schleimhaut, schmerzhaften Stuhlgängen und blutigen Schleimabsonderungen kommen.
Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. (Selten)
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Gabe von Corticoiden kann zu Geschwürbildung und Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen.
Ebenso besteht bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie z.B. Marcumar eine erhöhte Blutungsgefahr.
Ibuprofen kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren Sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.
Medikamente mit demselben Wirkstoff
Contraneural® 400/-600 Filmtabletten Dolgit® 200/-400/-600 überzogene Tabletten Dolgit® 800 Filmtabletten
Dolgit® Creme DOLO-PUREN® 600 Filmtabletten DOLO-PUREN® forte Filmtabletten
DOLO-PUREN® Granulat 600 Esprenit® 400 mg/-600 mg Filmtabletten Esprenit® 800 mg retard Retardtabletten
Esprenit®-Suppos Suppositorien Ibu 400 mg/-600 mg/-800 mg AbZ Filmtabletten Ibu 400/-600/-800 - 1 A Pharma Filmtabletten
Ibu Eu Rho® 400 Filmtabletten Ibu KD® 400/-600/-800 Filmtabletten Ibu KD® retard Retardtabletten
Ibu-acis® 600 mg Filmtabletten Ibu-acis® 800 mg retard Retardtabletten ibu-Attritin forte, 600 mg Filmtabletten
ibu-Attritin, 400 mg Dragees Ibu-ratiopharm® 400/-600/-800 Filmtabletten Ibubeta® 400/-600/-800 Filmtabletten
Ibubeta® retard Retardtabletten Ibuflam 400 mg/-600 mg/-800 mg Lichtenstein Filmtabletten Ibuhexal® 200/-400/-600/-800 Filmtabletten
Ibuhexal® 600 Zäpfchen Ibuhexal® akut 400 Filmtabletten Ibuhexal® retard Retardtabletten
Ibumerck® 400 mg/-600 mg/-800 mg Filmtabletten Ibuphlogont® -400/-600 Filmtabletten Ibuphlogont® retard Retardtabletten
ibuprof 200/-400/-600/-800 von ct Filmtabletten ibuprof 400 ret. von ct Retardkapseln ibuprof 800 ret. von ct Retardtabletten
ibuprof Supp. von ct Suppositorien ibuprof von ct Amp. Injektionslösung ibuprof von ct Brausetabletten
Ibuprofen Klinge® 400/-600 Filmtabletten Ibuprofen Klinge® 800 Retardtabletten Ibuprofen STADA® 400 mg/-600 mg Filmtabletten
Ibuprofen STADA® 600 Zäpfchen Ibuprofen STADA® 800 mg retard Retardtabletten Ibuprofen STADA® SL Retardkapseln
Ibuprofen-mp 600 Filmtabletten ibuTAD® 400 mg/-600 mg/-800 mg Filmtabletten ibuTAD® 800 mg Retard Retardtabletten
ibuTAD® akut Tabletten ibuTAD®
Imbun® 500 mg/-1000 mg Filmtabletten Imbun® retard Retardtabletten Imbun® Zäpfchen
Jenaprofen® 400 mg/-600 mg Filmtabletten Jenaprofen® retard 400 mg Retardkapseln Jenaprofen® retard 800 mg Retardtabletten
Opturem® 400/-600 Filmtabletten Parsal® 600 Filmtabletten Parsal® 800 retard Retardtabletten
Schmerz-Dolgit® Kapseln Spalt® Liqua/-Forte Kapseln Tabalon® Filmtabletten
Trauma-Dolgit® Gel
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Valoron® N Lösung zum Einnehmen
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Das Medikament ist eine Kombination aus Tilidin und Naloxon. Es wirkt gegen starke bis sehr starke Schmerzen.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt. Sie reizen die umliegenden Nerven die die Schmerzsignale dann an das Gehirn senden. Erst wenn das Signal im Gehirn angekommen und verarbeitet ist, spüren wir den Schmerz.
Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.
Tilidin besetzt die Schmerzantennen im Gehirn, sodass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird. Tilidin wirkt an den gleichen Stellen, an denen auch Opium den Schmerz stillt. Deshalb zählt Tilidin zu den Opioid-Analgetika.
Wird das Medikament missbräuchlich verwendet, das heißt in größeren Mengen als in der Packungsbeilage beschrieben, besteht die Gefahr, dass Tilidin abhängig macht, genau wie Opium. Deshalb wird Tilidin mit Naloxon kombiniert.
Naloxon ist ein Gegenspieler zu Tilidin, er hebt dessen Wirkung auf. Das Mischungsverhältnis ist dabei so gewählt, dass Naloxon die schmerzstillende Wirkung von Tilidin in normalen Dosierungen nicht beeinträchtigt. Wird jedoch zuviel von dem Medikament eingenommen, neutralisiert Naloxon die Tilidin-Wirkung. Dadurch werden Missbrauch und Abhängigkeit vorgebeugt.
Anwendungsgebiete
Stärkste Schmerzen
Warnhinweise!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Drogen-, Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch in der Krankheitsvorgeschichte
Kinder unter zwei Jahren
Schwere Leberfunktionsstörungen
Vorsicht bei Kindern unter 14 Jahren
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Ist die Anwendung des Medikaments während der Stillzeit unvermeidlich, sollten Sie abstillen bzw. sich von Ihrem Arzt über mögliche Risiken aufklären lassen.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Übelkeit, Erbrechen (Gelegentlich)
Schwindel (Gelegentlich)
Benommenheit (Gelegentlich)
Wechselwirkungen
Die Wirkung von Tilidin wird durch Substanzen verstärkt und verlängert, die ebenfalls das Gehirn dämpfen, wie Opioid-Analgetika, Beruhigungsmittel und Schlafmittel sowie durch Alkohol. In Einzelfällen sind sogar nächtliche Atemstillstände möglich. Die Auswirkungen einer Kombination mit anderen Opioid-Analgetika sind nicht abschätzbar. Sie wird deshalb nicht empfohlen.
Medikamente mit demselben Wirkstoff
!TILIDIN COMP. BASICS Lösung Andolor® Tropfen/-DP Tropfen mit Dosierpumpe Findol® N Lösung
Nalidin® Lösung zum Einnehmen Tili AbZ Tropfen Tili comp - 1 A Pharma Lösung
TILI-PUREN® Tropfen Lösung Tilicomp® beta Lösung zum Einnehmen Tilicomp® beta Weichkapseln
Tilidalor® Kapseln Tilidalor® Lösung Tropfen Tilidin AL comp. Lösung
Tilidin comp. STADA® Lösung Tilidin N Lichtenstein Lösung Tilidin-ratiopharm® plus Tropfen Lösung
Tilidin-saar Lösung tilidura® Lösung Tiligetic®/-DP Dosierpumpe Lösung zum Einnehmen
Tilimerck® Lösung tilnalox von ct Lösung Valoron® N retard 50/4 mg/-100/8 mg/-150/12 mg/-200/16 mg Retardtabletten
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Voltaren® Dispers Tabletten
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Diclofenac ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID) und wird bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn erfolgt die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung.
Auch die Entzündung hat eine Schutzfunktion: Durch Botenstoffe werden Immunzellen aktiviert, um eingedrungene Krankheitserreger oder Fremdstoffe zu bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Rötung und Schwellung des entzündeten Gewebes. Bei chronischen Erkrankungen haben Entzündung und Schmerz ihre Schutzfunktion verloren und sollten mit Medikamenten behandelt werden.
Diclofenac hemmt die Produktion von Prostaglandinen, wichtigen Botenstoffen bei der Auslösung von Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Es wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Über die Beeinflussung des Temperaturregelzentrums im Gehirn hat Diclofenac außerdem eine fiebersenkende Wirkung.
Anwendungsgebiete
Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose)
Entzündungen von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln
Gicht
Morbus Bechterew
Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)
Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen
Warnhinweise!
Vorsicht ist geboten, wenn Sie regelmäßig blutgerinnungshemmende Mittel (Marcumar®, Coumadin®, Aspirin®, ASS®) einnehmen! Da ihre Wirkung verstärkt werden kann, müssen regelmäßige Blutwertkontrollen stattfinden.
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Akute Blutungen
Akute Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre
Kinder unter sechs Jahren
Neigung zu Blutungen
Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
Unverträglichkeit von Schmerzmedikamenten aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID)
Schwangerschaft und Stillzeit
Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Magen-Darm-Beschwerden. Unter anderem können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfall.
Blutungen der Magenschleimhaut
Blutarmut (Anämie)
Magen-Darm-Geschwüre (Gelegentlich)
Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) (Gelegentlich)
Wechselwirkungen
Bei Medikamenten mit ähnlicher Wirkung wird das Risiko der Nebenwirkungen deutlich erhöht.
Diclofenac kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.
Medikamente mit demselben Wirkstoff
!DICLOFENAC BASICS 100 mg Zäpfchen !DICLOFENAC BASICS 50 mg magensaftresistent Filmtabletten Allvoran® 100 mg Retard/-uno Retardtabletten
Allvoran® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten Allvoran® S 50 mg Suppositorien Allvoran® S Suppositorien
Allvoran® SF Ampullen Delphinac® Injektionslösung Diclac® 25/-50 magensaftresistente Tabletten
Diclac® 50/-100 Zäpfchen Diclac® 75 ID/-150 ID Retardtabletten Diclac® Dispers akut/-Dispers Tabletten
Diclac® Injektionslösung Diclac® retard Retardtabletten Diclo 100 retard - 1 A Pharma Retardtabletten
Diclo 25 mg/-50 mg AbZ magensaftresistente Tabletten Diclo 25/-50 - 1 A Pharma magensaftresistente Tabletten diclo 25/-50 von ct magensaftresistente Tabletten
diclo 25/-50/-100 von ct Supp. Zäpfchen Diclo 75 mg AbZ Ampullen Injektionslösung diclo 75 von ct Amp. Injektionslösung
Diclo dispers® Tabletten Diclo Eu Rho® 25/-50 magensaftresistente Tabletten Diclo KD® 25/-50 magensaftresistente Tabletten
Diclo KD® 50/-100 Zäpfchen Diclo KD® 75 akut Kapseln mit magensaftresistenten Pellets Diclo KD® retard Retardtabletten
diclo retard von ct Retardtabletten DICLO-PUREN® 25/-50 magensaftresistente Kapseln DICLO-PUREN® 50/-100 Suppositorien
DICLO-PUREN® Injektionslösung SF DICLO-PUREN® retard Retardkapseln Diclo-saar® 100 Retardtabletten
Diclo-saar® 100 Suppositorien Diclo-saar® 50 magensaftresistente Tabletten Diclo-saar® 75 SF Injektions-lösung
Diclo-Wolff® 50 magensaftresistente Tabletten Diclo-Wolff® Supp. 100 Suppositorien Diclo-Wolff®-Retard Retardtabletten
Diclodoc® 100 S Zäpfchen Diclodoc® 50 Tabletten Diclofenac AL 25/-50 magensaftresistente Tabletten
Diclofenac AL 50 Supp./-100 Supp. Zäpfchen Diclofenac AL i.m. Injektionslösung Diclofenac AL retard Retardtabletten
Diclofenac Atid 100 mg Suppositorien Diclofenac Atid 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten Diclofenac Atid 75 mg Injektionslösung
Diclofenac Atid retard Retardtabletten Diclofenac PB 25 mg/-50 mg Tabletten Diclofenac PB retard 100 mg Retardtabletten
Diclofenac PB Supp. 50 mg/100 mg Suppositorien Diclofenac retard-ratiopharm® 100 Retardkapseln Diclofenac STADA® 100 mg retard Retardtabletten
Diclofenac STADA® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten Diclofenac STADA® 50 mg/-100 mg Zäpfchen Diclofenac STADA® N Injektionslösung i.m.
Diclofenac-ratiopharm® 25/-50 Tabletten magensaftresistent Diclofenac-ratiopharm® 25/-50/-100 Zäpfchen Diclofenac-ratiopharm® 75 SL Retardkapseln
Diclofenac-ratiopharm® SF Injektionslösung Diclofenac-ratiopharm® uno Retardtabletten Diclofenbeta® 100 retard Retardtabletten
Diclofenbeta® 100 Zäpfchen Diclofenbeta® 25/-50 magensaftresistente Tabletten Diclophlogont® 50 mg/-100 mg Zäpfchen
Diclophlogont® 75 mg Ampullen Injektionslösung Diclophlogont® retard Retardtabletten Diclophlogont® SL 75/-SL 100 Retardkapseln
Diclophlogont®-25/-50 magensaftresistente Tabletten Dolgit®-Diclo 100 Retardtabletten Dolgit®-Diclo 50 magensaftresistente Tabletten
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Pregabalin (Lyrica®) gegen Epilepsie und Neuropathische Schmerzen
Nachtrag zu Pregabalin (Lyrica®)
Neue-Medikamente-Index
Schlüsselwörter: Medikament, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Pregabalin, Lyrica, Epilepsie, Neuropathie, Neuropathische Schmerzen, partielle Anfälle, diabetische Neuropathie und postherpetische Neuralgie.
Seit September 2004 ist Pregabalin (Lyrica® von Pfizer) bei Epilepsie und peripheren neuropathischen Schmerzen in Deutschland zugelassen.
Eigenschaften: Pregabalin (Lyrica®) ist chemisch mit dem Antiepileptikum Gabapentin (Neurontin®) verwandt.
Wie Gabapentin hat Pregabalin (Lyrica®) eine strukturelle Ähnlichkeit mit Gammaaminobuttersäure (GABA). GABA ist ein wichtiges hemmendes Neurotransmitter im Gehirn. Pregabalin (Lyrica®) soll sich an eine Untereinheit von spannungsabhängigen Kalziumkanälen im zentralvenösen Nervensystem binden und dadurch die Freisetzung stimulierender Neurotransmitter vermindern und eine Beruhigung des hyperaktiven Schmerzsystems einleiten.
Indikation: Therapie der peripheren neuropathischen Schmerzen und im Bereich Epilepsie als Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung. Beide Indikationen gelten für Erwachsenenalter.
Wirkung
Neuropathische Schmerzen: Die Wirksamkeit von Pregabalin (Lyrica®) wurde in Studien (bis zu 13 Wochen Dauer) bei Patienten mit diabetischer Neuropathie und postherpetischer Neuralgie überprüft (3,4).
In den Studien kam es bei 35 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18 % der Patienten unter Plazebo zu einer 50%igen Verbesserung des Schmerzscores.
Ein Vorteil der 600mg-Dosierung gegenüber 300mg-Dosierung lässt sich aus den Studien nicht ableiten.
In den Zulassungstudien wurde Pregabalin (Lyrica®) mit Placebo verglichen. Vergleichsstudien mit anderen Mitteln wie Carbamazepin (Tegretal®) , die bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, fehlen.
Epilepsie: Pregabalin (Lyrica®) wurde in klinischen über jeweils 12 Wochen bei partiellen Anfällen als Zusatztherapie zur bestehenden antiepileptischen Therapie -in der Regel Carbamazepin (Tegretal) und oder Lamotrigin (Lamictal)- untersucht.
Die Wirksamkeit von Pregabalin war dabei dosisabhängig. In der 600mg-Dosierung-Gruppe waren die meisten Responder, gefolgt von der 300mg-Gruppe und 150mg-Gruppe.
Bei der 600-mg-Dosierung lag die Responderrate in der Pregabalin-Gruppe bei 43,5 Prozent der Patienten (2) und in der Plazebo-Gruppe bei 6,2% an. Klinisches Ansprechen wurde dabei als Abnahme der Anfallshäufigkeit um mindestens die Hälfte definiert. Eine Reduktion der Anfallshäufigkeit wurde innerhalb der ersten Woche beobachtet.
Dosis: Die Pregabalin-Behandlung kann mit einer Tagesdosis von 150 mg begonnen werden. Entsprechend dem Ansprechen und der individuellen Verträglichkeit, kann die Dosis nach bis 7 Tagen auf 300 mg täglich erhöht werden. Bei Bedarf kann die Dosis nach weiteren 7 Tagen auf eine Höchstdosis von 600 mg täglich gesteigert werden. Die Dosis muss bei Nierenfunktionsstörung angepasst werden (Quelle: Fachinformation Pfizer)
Nebenwirkungen
Vor allem die Benommenheit und Schläfrigkeit verhinderten in den Studien eine weitere Aufdosierung bzw. führten zu einem Teilnahmeabbruch. Die Nebenwirkungen auf das zentralvenösen System nehmen oberhalb von 150mg/d zu (2).
In Studien wird eine euphorisierende Wirkung unter Lyrica® beschrieben. Beim Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
Sehr häufige NW: Die sehr häufige Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schläfrigkeit.
Häufige NW: Die häufige Nebenwirkungen sind gesteigerte Appetit, Euphorie, Verwirrung, verringerteLibido, Reizbarkeit, Ataxie (Gangstörung), Aufmerksamkeitsstörungen, Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Tremor (Zittern), Dysarthrie (Sprechstörung), Parästhesie (Mißempfindungen), verschwommenes Sehen, Diplopie (Doppeltsehen), Schwindel, Mundtrockenheit, Verstopfung, Potenzstörungen, Müdigkeit, Ödeme und Gewichtszunahme.
Langzeitdaten zur Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht vorhanden.