Von Antibiotikum bis zum Schmerzmittel und ihren Nebenwirkungen!

ANTIBIOTIKUM 

Sobelin 75 mg / 150 mg / 300 mg 

Clindamycin wird gegen bakterielle Infektionen eingesetzt.  

Millionen verschiedener Bakterien, Viren oder Pilze versuchen täglich in unseren Körper einzudringen. Sie leben in der Luft, im Wasser, in Nahrungsmitteln oder in anderen Menschen und Tieren. Nicht alle schaden dem Menschen - manche brauchen wir sogar. Nützliche Organismen bilden unsere Hautflora, ein natürliches Schutzschild gegen Krankheitserreger. Andere wiederum helfen uns bei der Verdauung.

Im Normalzustand vernichtet unser Immunsystem die schädlichen Eindringlinge noch bevor sie sich einnisten und vermehren können. Ist die körpereigene Abwehr aber durch Stress, Kälte oder Erkrankungen geschwächt, kann sich der Erreger ungestört vermehren und ausbreiten. Es kommt zu einer Infektion. Besonders bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem, wie Kinder, chronisch Kranke und Menschen ab 60 Jahren, kann eine Infektion Organe und Gehirn schädigen und im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich werden. 

Gegen jeden Erregertyp gibt es eigene Arzneimittel. Gegen Bakterien wirken Antibiotika, gegen Viren Virustatika und gegen Pilze Antimykotika. Clindamycin wirkt gegen Bakterien. Es ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Lincosamide. Diese Antibiotikagruppe hemmt die Bildung lebenswichtiger Eiweiße in den Bakterien und verhindert so ihre Vermehrung.

Vor einer Behandlung mit Antibiotika sollte zuerst festgestellt werden, ob die Infektion wirklich bakteriell bedingt ist, und welcher genaue Bakterientyp der Verursacher ist. Einerseits wirkt jedes Antibiotikum nur gegen ganz bestimmte Bakterien, andererseits sind viele Bakterien bereits gegen Antibiotika unempfindlich (resistent), da sie in der Vergangenheit häufig falsch eingesetzt wurden. Nur wenn man das Ergebnis der Bakterienbestimmung nicht abwarten kann, weil z.B. gefährliche Komplikationen zu erwarten sind, kann es sinnvoll sein schon vorab ein Antibiotikum zu nehmen, das gegen viele verschiedene Bakterien wirkt (Breitspektrumantibiotika).

Clindamycin wird bei folgenden bakteriellen Infektionen eingesetzt: Knochen und Gelenke, Zahn-Kiefer, Hals-Nase-Ohren, tiefe Atemwege, Becken und Bauchraum, Haut und Weichteile (Scharlach).

Es wirkt noch gegen viele Bakterien, die bereits gegen andere Antibiotika resistent sind.

Anwendungsgebiete: 

Bakterielle Infekte 

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff

Chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa)

Erkrankungen mit Störungen im Magen- und Darm-Bereich 

Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)

Schwangerschaft und Stillzeit 

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen:

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

Hörverlust, Taubheit (vorübergehend)

Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen

Durchfall 

Verschlechterung der Leberfunktion, Gelbsucht

Blutbildveränderungen

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. (Sehr selten oder Einzelfälle ) 

Wechselwirkungen: 

Die Wirkung von Antibiotika der Makrolidklasse kann abgeschwächt werden.

Die Sicherheit von empfängnisverhütenden Mittel kann beeinträchtigt werden.

Medikamente mit demselben Wirkstoff:

Aclinda® 150 mg/-300 mg Kapseln    Clin-Sanorania® 150 mg/-300 mg Kapseln     Clinda 300 - 1 A Pharma Hartkapseln

Clinda Lich® TS Granulat        Clinda-hameln 300 mg/-600 mg Injektionslösung         Clinda-saar® 150 mg/-300 mg/-600 mg Filmtabletten

Clinda-saar® 600 mg/-900 mg Ampulle Injektionslösung        Clinda-saar® 600 mg/-900 mg Injektionslösung             Clinda-Wolff® 300 Hartkapseln

Clindabeta® 300 Hartkapseln Clindahexal® 150/-300 Kapseln         Clindahexal® 600 injekt Injektionslösung

clindamycin 150/-300 von ct Kapseln Clindamycin 300 mg curasan Kapseln Clindamycin AL 150/-300 Kapseln

Clindamycin Azupharma® 300 mg/-600 mg Injektionslösung   Clindamycin dura 150 mg/-300 mg Kapseln    Clindastad® 150/-300 Kapseln

Dentomycin 150/-300 Kapseln            Jutaclin 300 mg Hartkapseln    Sobelin® Granulat

Sobelin® Solubile 300/-600/-900 Lösung in Ampullen            Turimycin® 150 mg/-300 mg Kapseln   

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ANTIDEPRESSIVA 

Saroten 50 mg

 

Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Amitriptylin wird zur Behandlung depressiver Zustände mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst und innere Unruhe,

sowie zur Behandlung chronischer Schmerzzustände eingesetzt.

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HERZMEDIKAMENTE 

Belok Zok 23,75 mg / mite 47,5 mg / 95mg / forte 190mg

 

Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Metoprolol wird zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen angewendet.

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KNOCHENAUFBAUMEDIS 

Fosamax

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Alendronsäure wird zur Stärkung der Knochensubstanz bei Osteoporose eingesetzt.

Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix) und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. Die Mineralien sind in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber das Knochenmaterial befindet sich auch unter normalen Umständen ständig im Auf- und Abbau. Die Regulation erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Hormone, z.B. durch Östrogene.

Wird nun durch einen Mangel an Östrogenen in und nach den Wechseljahren, das Knochenmaterial stärker abgebaut als aufgebaut, verteilt sich das Knochenkalzium im Blut und ruft Nervenstörungen mit Muskelschwäche und -krämpfen hervor (Hyperkalzämie). Der Knochen selbst wird dünner und kann leichter brechen. Brüche, aber auch die Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein.

Alendronsäure ist ein Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem verbinden sich Bisphosphonate mit den Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass diese aus dem Knochen herausgelöst werden.

Dadurch wird die Entmineralisierung des Knochens aufgehalten und eventuell sogar Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen und Brüche der Knochen können dadurch vermieden werden.

Anwendungsgebiete: 

Osteoporose (Knochenschwund)

Warnhinweise!

Das Medikament muss morgens nüchtern und aufrecht sitzend oder stehend mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Erst eine halbe Stunde später darf man frühstücken oder sich wieder hinlegen. 

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Akute, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen 

Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Nierenfunktionsstörung

Zu niedrige Kalziumwerte im Körper (Hypokalzämie) 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. 

Nebenwirkungen: 

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. 

Magen-Darm-Beschwerden 

Blutbildveränderungen 

Kopfschmerzen (Gelegentlich)

Muskel- und Gelenkbeschwerden (Gelegentlich) 

Speiseröhrenentzündung (Gelegentlich) 

Wechselwirkungen: 

Die Aufnahme von Alendronsäure wird durch gleichzeitige Einnahme von Kalzium (Milchprodukte) und Medikamenten, die die Magensäure binden (Antacida), vermindert. 

Medikamente mit demselben Wirkstoff:

FOSAMAX® einmal wöchentlich 70 mg Tabletten

                                                    

 

Fosavance

Wie wirkt der Inhaltsstoff? 

FOSAVANCE® ist eine Kombination aus Alendronsäure und Vitamin D. Beide Substanzen werden zur Stärkung der Knochensubstanz bei Osteoporose eingesetzt.  

Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix) und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. Die Mineralien sind in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber das Knochenmaterial befindet sich auch unter normalen Umständen ständig im Auf- und Abbau. Die Regulation erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Hormone, z.B. durch Östrogene. 

Wird nun durch einen Mangel an Östrogenen in und nach den Wechseljahren, das Knochenmaterial stärker abgebaut als aufgebaut, verteilt sich das Knochenkalzium im Blut und ruft Nervenstörungen mit Muskelschwäche und -krämpfen hervor (Hyperkalzämie). Der Knochen selbst wird dünner und kann leichter brechen. Brüche, aber auch die langsame Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein.

Alendronsäure ist ein Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem verbinden sich Bisphosphonate mit den Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass diese aus dem Knochen herausgelöst werden. 

Dadurch wird die Entmineralisierung des Knochens aufgehalten und eventuell sogar Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen und Brüche der Knochen können dadurch vermieden werden.  

Zusätzlich enthält Fosavance Colecalciferol, einen Stoff aus der Vitamin-D-Gruppe (Vitamin D3). Die tägliche Zufuhr an Vitamin D3 sollte mindestens 5 - 10 µg betragen (200 - 400 IE). 

Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium in den Körper und dessen Freisetzung aus dem Knochengerüst. So steht genügend Kalzium für lebenswichtige Stoffwechselfunktionen wie Signalübertragung der Nerven und Arbeit der Muskeln zur Verfügung. Je mehr Kalzium mit Hilfe von Colecalciferol aufgenommen wird, umso mehr wird es in das Knochengerüst eingelagert. Damit fördert Vitamin D die Knochenfestigkeit. 

Vitamin-D-Mangel führt bei Kindern im Wachstum zu Rachitis. Im Knochengerüst fehlt Kalzium, es kommt zu Wachstumsstörungen, Fehlbildungen und Knochenverformungen. Zudem ist die Ausbildung von Zähnen und Zahnschmelz gestört. Bei Erwachsenen nennt man das Krankheitsbild Osteomalazie - Knochenerweichung. 

Vitamin D kann der Körper aus Vorstufen der D-Vitamine und Sonnenlicht selbst herstellen. Jedoch verhindern häufig geschlossene Räume und mit Kleidung bedeckte Haut die ausreichende Bildung über alle Jahreszeiten hinweg.

Einen erhöhten Bedarf an Vitamin-D haben Säuglinge, Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit und ältere Menschen. 

Anwendungsgebiete:

Osteoporose (Knochenschwund)

Warnhinweise!

Das Medikament muss morgens nüchtern und aufrecht sitzend oder stehend mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Erst eine halbe Stunde später darf man frühstücken oder sich wieder hinlegen. 

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)? 

Erkrankungen der Speiseröhre

Unfähigkeit, mindestens 30 Minuten zu sitzen oder zu stehen 

Zu niedrige Kalziumwerte im Körper (Hypokalzämie)

Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Das Medikament ist nur für Frauen nach den Wechseljahren zugelassen.

Nebenwirkungen:

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

Magen-Darm-Beschwerden (häufig) 

Kopfschmerzen (häufig)

Muskel- und Gelenkbeschwerden (häufig) 

Speiseröhrenentzündung (gelegentlich)

Hautausschlag (gelegentlich) 

Wechselwirkungen: 

Die Aufnahme von Alendronsäure wird durch gleichzeitige Einnahme von Kalzium (Milchprodukte, Mineralwasser) und Medikamenten, die die Magensäure binden (Antacida), vermindert. Die Aufnahme von Colecalciferol kann durch fettbindende Medikamente beeinträchtigt werden. Medikamente gegen Epilepsie sowie wassertreibende Medikamente können den Abbau von Vitamin D verstärken.

                                                                    

  

Vigantoletten 500 mg / 1000 mg

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Colecalciferol ist ein Stoff aus der Vitamin-D-Gruppe (Vitamin D3). Die tägliche Zufuhr an Vitamin D3 sollte mindestens 5 - 10 µg betragen (200 - 400 IE).

Vitamin D hat eine wichtige Funktion im Kalzium-Stoffwechsel: Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Körper und dessen Freisetzung aus dem Knochengerüst. So ist gewährleistet, dass immer genügend Kalzium für lebenswichtige Stoffwechselfunktionen wie Signalübertragung der Nerven und Arbeit der Muskeln zur Verfügung steht. Je mehr Kalzium der Körper mit Hilfe des Vitamin-D aufnehmen kann, umso mehr kann er als stille Reserve in das Knochengerüst einlagern: Damit fördert Vitamin D auch den Aufbau und die Festigkeit der Knochen.

Vitamin-D-Mangel führt bei Kindern im Wachstum zu Rachitis. Im Knochengerüst fehlt Kalzium, es kommt zu Wachstumsstörungen, Fehlbildungen und Knochenverformung. Zudem ist die Ausbildung von Zähnen und Zahnschmelz gestört. Bei Erwachsenen nennt man das Krankheitsbild Osteomalazie - Knochenerweichung.

Vitamin D ist eine Ausnahme unter den Vitaminen, da der Körper es selber herstellen kann. Dazu benötigt er lediglich Vorstufen der D-Vitamine, die in ausreichender Menge in der Nahrung enthalten sind, und Sonnenlicht. Aus den Vorstufen entstehen in der Haut durch Sonnenstrahlen die wirksamen D-Vitamine. Trotzdem müssen wir Menschen heutzutage Vitamin D zu uns nehmen: Luftverschmutzung, geschlossene Räume und mit Kleidung bedeckte Haut verhindern die ausreichende Bildung über alle Jahreszeiten hinweg.

Einen erhöhten Bedarf an Vitamin-D haben Säuglinge, Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit und ältere Menschen. In Deutschland wird für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr die Zufuhr von Vitamin-D empfohlen, da die Muttermilch nur geringe Mengen enthält. Eine erhöhte Zufuhr von Vitamin- D  kann außerdem bei Störungen von Leber-, Nieren- und Schilddrüsenfunktion oder bei Störungen der Fettverdauung erforderlich sein. Gleiches gilt für die Einnahme mancher Medikamente zur Behandlung der Epilepsie, übermäßigen Alkoholkonsum oder Bettlägerigkeit.  

Vitamin D kann vom Körper gespeichert werden - bei Überdosierung über einen längeren Zeitraum treten schwerwiegende Nebenwirkungen auf. Die Symptome umfassen Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Kalziumablagerungen in Blutgefäßen und Niere. Hochdosierte Vitamin- D  Präparate können daher nur vom Arzt verordnet werden.

Anwendungsgebiete 

Knochenerweichung (Osteomalazie, Rachitis)

Osteoporose (Knochenschwund) 

Vitamin-D-Mangel

Warnhinweise!

Die angegebenen Höchstdosen für Kinder und Erwachsene sollten unbedingt beachtet werden.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Erhöhter Kalziumspiegel im Blut 

Nierensteine

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. 

Während der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

Es sind keine bedeutenden Nebenwirkungen vorhanden. 

Wechselwirkungen 

In Kombination mit einigen Entwässerungsmitteln (Benzothiazide) kann es zur gefährlichen Erhöhung

des Kalziumspiegels im Blut kommen. Bei Patienten die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, sollte Colecalciferol nur vorsichtig angewendet werden.

Medikamente mit demselben Wirkstoff

D3-Vicotrat® Injektionslösung im.       Dedrei® Dragees         Dekristol® 20 000 I.E. Kapseln

Dekristol® 400 I.E. Tabletten Ospur® D3 Tabletten Vigantol® 50 000 Ampullen im.

Vigantol® Oel Vitamin D3-Hevert® Tabletten 

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Schmerzmittel
 Durogesic® 25 µg/h/-50 µg/h/-75 µg/h/-100 µg/h Membranpflaster
Wie wirkt der Inhaltsstoff? 
Fentanyl ist ein sehr starkes Schmerzmittel.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.
Fentanyl ist ein Opioid, ein Arzneistoff mit morphinartiger Wirkung. Wie Morphin besetzt es bestimmte Schmerzrezeptoren im Gehirn und Rückenmark (zentral wirksam), und hemmt die Wahrnehmung von Schmerzen. Die Schmerzen werden nicht mehr als unangenehm empfunden. Fentanyl ist vielfach stärker wirksam als Morphin.
Bei allen Opioiden gewöhnt sich der Körper nach mehrmaliger Anwendung an den Arzneistoff, so dass die Wirkstoffmenge häufig erhöht werden muss. Eine korrekte Anwendung zur Schmerztherapie führt aber selten zu Abhängigkeit.
 
Anwendungsgebiete:
Stärkste Schmerzen 
Warnhinweise!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Das Pflaster sollte nur unter Aufsicht eines in der Schmerztherapie erfahrenen Arztes angewendet werden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Akute Schmerzen
Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
Herzrhythmusstörungen mit Pulsverlangsamung (Bradykardie)
Kinder unter zwölf Jahren 
Störungen der Atemfunktion 
Schwangerschaft und Stillzeit 
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen:
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht. 
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Gallenkolik
Blutdruckabfall, verlangsamter Herzschlag
Müdigkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Stimmungsveränderungen, Abhängigkeitsentwicklung (geringe Gefahr bei richtiger Anwendung), Hemmung des Atemantriebs  
Hautreaktion am Ort der Anwendung 
Blasenentleerungsstörung
Wechselwirkungen: 
Zusammen mit anderen dämpfenden Medikamenten (andere im Gehirn wirksame Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel) sowie mit Alkohol werden die Wirkungen und die Nebenwirkungen von Fentanyl verstärkt.  
Medikamente mit demselben Wirkstoff:
AB-Fentanyl 0,5 Injektionslösung        Actiq® 200 µg/-400 µg/-600 µg/-800 µg/-1200 µg/-1600 µg Lutschtabletten, gepresst, mit integriertem Applikator zur Anwendung in der Mundhöhle           Fentanyl 0,1 mg/-0,5 mg/-2,5 mg Curamed Injektionslösung
Fentanyl B. Braun 0,1 mg/-0,25 mg/-0,5 mg Injektionslösung i.v.        Fentanyl curasan 50 Mikrogramm/ml Injektionslösung             Fentanyl Hexal® 0,1 mg/-0,5 mg Injektionslösung
Fentanyl-hameln 50 Mikrogramm/ml Injektionslösung Fentanyl-ratiopharm® 50 Mikrogramm/ml Injektionslösung             Fentanyl®-Janssen 0,1/-0,5 mg Injektionslösung
 
                                                                          
Tramal 100 mg / 150 mg / 200mg
 
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Tramadol wird gegen mäßige bis starke Schmerzen eingesetzt.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.
Tramadol ist verwandt mit dem Opiumabkömmling Morphin, es ist ein künstlich hergestelltes Opioid. Tramadol wirkt ähnlich wie Morphin im Gehirn und Rückenmark. Es hemmt die Wahrnehmung von Schmerzen, die Schmerzen werden nicht mehr als unangenehm empfunden. Tramadol ist schwächer wirksam als Morphin, ebenso sind die Auswirkungen auf das Atemzentrum und die suchterzeugende Wirkung erheblich geringer.
Anwendungsgebiete:
Mittlere bis starke Schmerzen
Warnhinweise!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)? 
Überempfindlichkeit gegenüber Opiaten 
Abhängigkeit von Opioiden
Bauchspeicheldrüsenentzündung 
Entzündliche Darmerkrankungen
Epilepsie
Gallenwegserkrankungen
Kinder unter einem Jahr
Prostatavergrößerung
Störungen der Atemfunktion
Schwangerschaft und Stillzeit 
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Nebenwirkungen: 
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Kopfschmerzen
Wahrnehmungs- und Stimmungsbeeinträchtigungen, z.B. Depressionen, Euphorie, Verwirrungszustände, Halluzinationen und Albträume 
Mundtrockenheit 
Verstopfung (Obstipation)
Übelkeit, Erbrechen
Blutdruckabfall 
Beeinträchtigung des Atemantriebs im Gehirn
Wechselwirkungen:
Zusammen mit anderen dämpfenden Medikamenten (andere zentrale Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel) sowie mit Alkohol werden die Wirkungen und die Nebenwirkungen von Tramadol verstärkt.
Weitere Informationen zu diesem Arzneimittel, wie Wirkungen und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Medikamente mit demselben Wirkstoff:
!TRAMADOL BASICS Tropfen        Amadol® 50 mg Retard/-100 mg Retard/-150 mg Retard/-200 mg Retard Retardkapseln Amadol® Kapseln
Amadol® Tropfen       Jutadol® 100 mg/ml Tropfen  Jutadol® 50 mg Tabs Tabletten
Tial® 100 mg/-150 mg/-200 mg Retardtabletten         TRADOL-PUREN® Kapseln             TRADOL-PUREN® Tropfen
Trama 50 mg AbZ Kapseln     Trama 50 mg/-100 mg AbZ Ampullen             Trama AbZ Tropfen
Trama KD® 100 Zäpfchen      Trama KD® 50 Tabs Tabletten           Trama KD® Tropfen Lösung
Trama Lösung - 1 A Pharma    Trama-Dorsch® Kapseln        Tramabeta® 100 Zäpfchen
Tramabeta® 50 Brausetabletten          Tramabeta® 50 Kapseln         Tramabeta® long 100/-long 150/-long 200 Retardtabletten
Tramabeta® Lösung    Tramadoc 100 mg Ampullen Injektionslösung Tramadoc 100 Tropfen
Tramadol 100 injekt Lichtenstein Injektionslösung        Tramadol 50 Kapseln - 1 A Pharma®             Tramadol 50 tabs - 1 A Pharma Tabletten
Tramadol acis® 50 mg Brausetabletten            Tramadol acis® Tropfen          Tramadol AL 100 Ampullen Injektionslösung
Tramadol AL  50 Brausetabletten        Tramadol AL 50 Kapseln        Tramadol AL Tropfen
Tramadol PB Tropfen Tramadol STADA® 100 mg Injektionslösung Tramadol STADA® 100 mg Zäpfchen
Tramadol STADA® 100 mg/-150 mg/-200 mg Retardtabletten          Tramadol STADA® 50 mg Kapseln    Tramadol STADA® 50 mg Tabs Tabletten
Tramadol STADA® Saft Lösung         Tramadol STADA® Tropfen  Tramadol Tabs Lichtenstein Tabletten
Tramadol Tropfen Lichtenstein             tramadol von ct Kapseln          tramadol von ct Supp. Zäpfchen
tramadol von ct Tropfen           Tramadol-Dolgit® Tabs           Tramadol-Dolgit® Tropfen
Tramadol-ratiopharm® 50 Kapseln     Tramadol-ratiopharm® 50 mg Tabs Tabletten             Tramadol-ratiopharm® 50/-100 Ampullen
Tramadol-ratiopharm® Brause Brausetabletten           Tramadol-ratiopharm® retard 100 Retardtabletten      Tramadol-ratiopharm® Tropfen
Tramadol-ratiopharm® Zäpfchen         tramadol/-50 von ct Amp. Injektionslösung      Tramadolor® 100 ID/-150 ID/-200 ID Retardtabletten
Tramadolor® 50 Brause/-100 Brause Brausetabletten             Tramadolor® 50/-100 Injektionslösung           Tramadolor® Kapseln
Tramadolor® long 50/-100/-150/-200 Retardkapseln             Tramadolor® Lösung  Tramadolor® tabs Tabletten
Tramadolor® uno 200 mg Retardtabletten       Tramadolor® Zäpfchen           Tramadura® 100 mg retard Retardtabletten
Tramadura® Brause Brausetabletten    Tramadura® Injekt Injektionslösung    Tramadura® Tabletten
Tramadura® Tropfen Lösung  Tramagetic® 50 mg/-100 mg Injektionslösung             Tramagetic® Brause 50 mg/-Brause 100 mg Brausetabletten
Tramagetic® Kapseln Tramagetic® Tropfen Lösung Tramagetic® Zäpfchen
Tramagit® Ampulle Injektionslösung    Tramagit® retard 100 mg Retardtabletten        Tramagit® Tabletten
Tramagit® Tropfen/-mit Dosierpumpe             Tramal® 50 mg/-100 mg Injektionslösung       Tramal® Kapseln
Tramal® long 100 mg/-150 mg/-200 mg Retardtabletten         Tramal® Tabletten       Tramal® Tropfen Lösung
Tramal® Zäpfchen       Tramundin® 100 Injektionslösung        Tramundin® 50 mg Filmtabletten teilbare Filmtabletten
Tramundin® retard 100 mg/-retard 150 mg/-retard 200 mg teilbare Retardtabletten    Tramundin® Suppositorien             Tramundin® Tropfen N Lösung
 
                                                           
 
Novalgin
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Metamizol wird bei mäßigen bis starken Schmerzen eingesetzt.
Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe, die Prostaglandine, freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.
Metamizol hemmt vermutlich, ähnlich wie Paracetamol, die Bildung von Protaglandinen vorrangig im Gehirn und hat daher eine zuverlässige schmerzstillende Wirkung, aber kaum entzündungshemmende Eigenschaften.
Da Metamizol auch krampflösend wirkt, kommt es auch bei starken Krämpfen im Magen-Darm-Trakt zum Einsatz.
Anwendungsgebiete:
Fieber
Krampfartige Magen-Darm-Beschwerden (Kolik)
Mittlere bis starke Schmerzen
Warnhinweise! 
Bei bestehendem Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenpolypen und chronischen Atemwegserkrankungen kann der Wirkstoff einen Asthma-Anfall auslösen.
Bei Schüttelfrost und Fieber ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
Vorsicht ist geboten, wenn Erkrankungen vorliegen, bei denen eine Blutdruckerhöhung oder -verminderung vermieden werden sollte (z.B. nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder bei Flüssigkeitsmangel).
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Angeborene oder erworbene Störung der Produktion des roten Blutfarbstoffs (Porphyrie) 
Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
Erblich bedingter Mangel an dem Enzym Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase
Säuglingen unter drei Monaten
Vorsicht bei Vorliegen einer Knochenmarksschädigung
Schwangerschaft und Stillzeit
Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen:
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz), Atemnot, Herzklopfen
Blutbildveränderungen (Selten)
Blutdruckabfall (Selten)
Wechselwirkungen:
Metamizol kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren Sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.
Medikamente mit demselben Wirkstoff:
Analgin® Ampullen Injektionslösung    Analgin® Tabletten      Berlosin® 300 mg/-1000 mg Zäpfchen
Berlosin® injekt Injektionslösung         Berlosin® Tabletten     Helixate® NexGen 250/-500/-1000 I.E. Trockensubstanz und Lösungsmittel zur i.v. Injektion oder Infusion
KOGENATE Bayer 250/-500/-1000 Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung            Metalgin® Filmtabletten    Metalgin® Injektionslösung
Metalgin® Tropfen      Metalgin® Zäpfchen f. Kdr./-f. Erw.    METAMIZOL-PUREN® 500 mg Tabletten
Nopain® Tabletten      Novalgin® 1 g/-2,5 g-Injektionslösung            Novalgin® Tropfen
Novalgin® Zäpfchen f. Kinder/-Erwachsene    Novaminsulfon 1000 Lichtenstein Suppositorien          Novaminsulfon injekt 1000 mg/-2500 mg Lichtenstein Injektionslösung
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg Tabletten Filmtabletten     Novaminsulfon Lichtenstein Tropfen     Novaminsulfon-ratiopharm® 1/-2,5 Injektionslösung
Novaminsulfon-ratiopharm® Tabletten            Novaminsulfon-ratiopharm® Tropfen  
 
                                                           
 

Ibuprofen PB 600 mg Filmtabletten

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Ibuprofen wird bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt.

Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe, die Prostaglandine, freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn erfolgt die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Auch die Entzündung hat eine Schutzfunktion: Durch die Prostaglandine werden Immunzellen aktiviert, um eingedrungene Krankheitserreger oder Fremdstoffe zu bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Rötung und Schwellung des entzündeten Gewebes. Bei bekannter Ursache und bei chronischen Erkrankungen haben Entzündung und Schmerz ihre Schutzfunktion verloren und sollten mit Medikamenten behandelt werden. 

Ibuprofen ist ein nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAID). Diese Arzneistoffgruppe hemmt die Produktion von Prostaglandinen und lindert so die Schmerz- und Entzündungsreaktion und Schwellungen. 

Anwendungsgebiete

Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose) 

Gicht

Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)

Schmerzen aufgrund von Entzündungen 

Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen

Warnhinweise!

Bei bestehendem Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenpolypen und chronischen Atemwegserkrankungen kann der Wirkstoff einen Asthma-Anfall auslösen.

Bei langer Anwendung sollte regelmäßig eine Kontrolle von Blut-, Leber- und Nierenwerten erfolgen.

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)? 

Allergischen Reaktionen auf Schmerzmittel

Bei älteren Personen, Patienten mit Bluthochdruck, sowie bei Patienten mit Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung) sollte Ibuprofen nur in begründeten Fällen eingesetzt werden. 

Blutbildungsstörungen

Dosierungen von 200 mg sollten nicht bei Kindern unter 6 Jahren, 400 mg nicht bei Kinder unter 12 Jahren, 600 mg nicht bei Kindern u. Jugendlichen unter 16 Jahren und 800 mg nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, es sei denn, der Arzt hält es für erforderlich.

Magen-Darm-Geschwüre

Schwere Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen

Schwangerschaft und Stillzeit

Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. 

Kopfschmerzen  

Magenschmerzen, Blutungen der Magenschleimhaut, Magen-Darm-Geschwüre, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung

Allergische Reaktionen der Haut und Atemwege (Rötungen,Juckreiz und Asthma)

Schwindel

Nervosität 

Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Bei Anwendung von Zäpfchen kann es zu Reizungen der Schleimhaut, schmerzhaften Stuhlgängen und blutigen Schleimabsonderungen kommen. 

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. (Selten) 

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Gabe von Corticoiden kann zu Geschwürbildung und Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen.

Ebenso besteht bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie z.B. Marcumar eine erhöhte Blutungsgefahr.

Ibuprofen kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren Sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen. 

Medikamente mit demselben Wirkstoff

Contraneural® 400/-600 Filmtabletten            Dolgit® 200/-400/-600 überzogene Tabletten             Dolgit® 800 Filmtabletten

Dolgit® Creme            DOLO-PUREN® 600 Filmtabletten   DOLO-PUREN® forte Filmtabletten

DOLO-PUREN® Granulat 600          Esprenit® 400 mg/-600 mg Filmtabletten         Esprenit® 800 mg retard Retardtabletten

Esprenit®-Suppos Suppositorien         Ibu 400 mg/-600 mg/-800 mg AbZ Filmtabletten         Ibu 400/-600/-800 - 1 A Pharma Filmtabletten

Ibu Eu Rho® 400 Filmtabletten           Ibu KD® 400/-600/-800 Filmtabletten            Ibu KD® retard Retardtabletten

Ibu-acis® 600 mg Filmtabletten           Ibu-acis® 800 mg retard Retardtabletten         ibu-Attritin forte, 600 mg Filmtabletten

ibu-Attritin, 400 mg Dragees    Ibu-ratiopharm® 400/-600/-800 Filmtabletten            Ibubeta® 400/-600/-800 Filmtabletten

Ibubeta® retard Retardtabletten          Ibuflam 400 mg/-600 mg/-800 mg Lichtenstein Filmtabletten   Ibuhexal® 200/-400/-600/-800 Filmtabletten

Ibuhexal® 600 Zäpfchen         Ibuhexal® akut 400 Filmtabletten        Ibuhexal® retard Retardtabletten

Ibumerck® 400 mg/-600 mg/-800 mg Filmtabletten    Ibuphlogont® -400/-600 Filmtabletten            Ibuphlogont® retard Retardtabletten

ibuprof 200/-400/-600/-800 von ct Filmtabletten         ibuprof 400 ret. von ct Retardkapseln ibuprof 800 ret. von ct Retardtabletten

ibuprof Supp. von ct Suppositorien      ibuprof von ct Amp. Injektionslösung   ibuprof von ct Brausetabletten

Ibuprofen Klinge® 400/-600 Filmtabletten      Ibuprofen Klinge® 800 Retardtabletten           Ibuprofen STADA® 400 mg/-600 mg Filmtabletten

Ibuprofen STADA® 600 Zäpfchen     Ibuprofen STADA® 800 mg retard Retardtabletten    Ibuprofen STADA® SL Retardkapseln

Ibuprofen-mp 600 Filmtabletten           ibuTAD® 400 mg/-600 mg/-800 mg Filmtabletten      ibuTAD® 800 mg Retard Retardtabletten

ibuTAD® akut Tabletten         ibuTAD® S Suppositorien       ibutop® Gel

Imbun® 500 mg/-1000 mg Filmtabletten         Imbun® retard Retardtabletten            Imbun® Zäpfchen

Jenaprofen® 400 mg/-600 mg Filmtabletten    Jenaprofen® retard 400 mg Retardkapseln      Jenaprofen® retard 800 mg Retardtabletten

Opturem® 400/-600 Filmtabletten       Parsal® 600 Filmtabletten        Parsal® 800 retard Retardtabletten

Schmerz-Dolgit® Kapseln       Spalt® Liqua/-Forte Kapseln   Tabalon® Filmtabletten

Trauma-Dolgit® Gel

                                                              

  

Valoron® N Lösung zum Einnehmen

Wie wirkt der Inhaltsstoff? 

Das Medikament ist eine Kombination aus Tilidin und Naloxon. Es wirkt gegen starke bis sehr starke Schmerzen. 

Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt. Sie reizen die umliegenden Nerven die die Schmerzsignale dann an das Gehirn senden. Erst wenn das Signal im Gehirn angekommen und verarbeitet ist, spüren wir den Schmerz. 

Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden. 

Tilidin besetzt die Schmerzantennen im Gehirn, sodass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird. Tilidin wirkt an den gleichen Stellen, an denen auch Opium den Schmerz stillt. Deshalb zählt Tilidin zu den Opioid-Analgetika.  

Wird das Medikament missbräuchlich verwendet, das heißt in größeren Mengen als in der Packungsbeilage beschrieben, besteht die Gefahr, dass Tilidin abhängig macht, genau wie Opium. Deshalb wird Tilidin mit Naloxon kombiniert.  

Naloxon ist ein Gegenspieler zu Tilidin, er hebt dessen Wirkung auf. Das Mischungsverhältnis ist dabei so gewählt, dass Naloxon die schmerzstillende Wirkung von Tilidin in normalen Dosierungen nicht beeinträchtigt. Wird jedoch zuviel von dem Medikament eingenommen, neutralisiert Naloxon die Tilidin-Wirkung. Dadurch werden Missbrauch und Abhängigkeit vorgebeugt. 

Anwendungsgebiete 

Stärkste Schmerzen 

Warnhinweise! 

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.  

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)? 

Drogen-, Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch in der Krankheitsvorgeschichte 

Kinder unter zwei Jahren 

Schwere Leberfunktionsstörungen 

Vorsicht bei Kindern unter 14 Jahren 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. 

Ist die Anwendung des Medikaments während der Stillzeit unvermeidlich, sollten Sie abstillen bzw. sich von Ihrem Arzt über mögliche Risiken aufklären lassen.

Nebenwirkungen 

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht. 

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. 

Übelkeit, Erbrechen (Gelegentlich) 

Schwindel (Gelegentlich) 

Benommenheit (Gelegentlich) 

Wechselwirkungen 

Die Wirkung von Tilidin wird durch Substanzen verstärkt und verlängert, die ebenfalls das Gehirn dämpfen, wie Opioid-Analgetika, Beruhigungsmittel und Schlafmittel sowie durch Alkohol. In Einzelfällen sind sogar nächtliche Atemstillstände möglich. Die Auswirkungen einer Kombination mit anderen Opioid-Analgetika sind nicht abschätzbar. Sie wird deshalb nicht empfohlen.

Medikamente mit demselben Wirkstoff

!TILIDIN COMP. BASICS Lösung   Andolor® Tropfen/-DP Tropfen mit Dosierpumpe       Findol® N Lösung

Nalidin® Lösung zum Einnehmen         Tili AbZ Tropfen          Tili comp - 1 A Pharma Lösung

TILI-PUREN® Tropfen Lösung          Tilicomp® beta Lösung zum Einnehmen           Tilicomp® beta Weichkapseln

Tilidalor® Kapseln       Tilidalor® Lösung Tropfen       Tilidin AL comp. Lösung

Tilidin comp. STADA® Lösung           Tilidin N Lichtenstein Lösung   Tilidin-ratiopharm® plus Tropfen Lösung

Tilidin-saar Lösung       tilidura® Lösung          Tiligetic®/-DP Dosierpumpe Lösung zum Einnehmen

Tilimerck® Lösung      tilnalox von ct Lösung   Valoron® N retard 50/4 mg/-100/8 mg/-150/12 mg/-200/16 mg Retardtabletten

                                                              

 

Voltaren® Dispers Tabletten

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Diclofenac ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID) und wird bei Entzündungen und Schmerzen eingesetzt. 

Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn erfolgt die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung.

Auch die Entzündung hat eine Schutzfunktion: Durch Botenstoffe werden Immunzellen aktiviert, um eingedrungene Krankheitserreger oder Fremdstoffe zu bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Rötung und Schwellung des entzündeten Gewebes. Bei chronischen Erkrankungen haben Entzündung und Schmerz ihre Schutzfunktion verloren und sollten mit Medikamenten behandelt werden.

Diclofenac hemmt die Produktion von Prostaglandinen, wichtigen Botenstoffen bei der Auslösung von Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Es wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Über die Beeinflussung des Temperaturregelzentrums im Gehirn hat Diclofenac außerdem eine fiebersenkende Wirkung. 

Anwendungsgebiete

Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose)

Entzündungen von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln

Gicht 

Morbus Bechterew

Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)

Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen

Warnhinweise! 

Vorsicht ist geboten, wenn Sie regelmäßig blutgerinnungshemmende Mittel (Marcumar®, Coumadin®, Aspirin®, ASS®) einnehmen! Da ihre Wirkung verstärkt werden kann, müssen regelmäßige Blutwertkontrollen stattfinden.

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)? 

Akute Blutungen

Akute Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre 

Kinder unter sechs Jahren 

Neigung zu Blutungen 

Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen 

Unverträglichkeit von Schmerzmedikamenten aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht. 

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. 

Magen-Darm-Beschwerden. Unter anderem können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfall. 

Blutungen der Magenschleimhaut 

Blutarmut (Anämie) 

Magen-Darm-Geschwüre (Gelegentlich) 

Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) (Gelegentlich)

Wechselwirkungen 

Bei Medikamenten mit ähnlicher Wirkung wird das Risiko der Nebenwirkungen deutlich erhöht.  

Diclofenac kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen. 

Medikamente mit demselben Wirkstoff

!DICLOFENAC BASICS 100 mg Zäpfchen !DICLOFENAC BASICS 50 mg magensaftresistent Filmtabletten             Allvoran® 100 mg Retard/-uno Retardtabletten

Allvoran® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten           Allvoran® S 50 mg Suppositorien        Allvoran® S Suppositorien

Allvoran® SF Ampullen           Delphinac® Injektionslösung    Diclac® 25/-50 magensaftresistente Tabletten

Diclac® 50/-100 Zäpfchen      Diclac® 75 ID/-150 ID Retardtabletten           Diclac® Dispers akut/-Dispers Tabletten

Diclac® Injektionslösung         Diclac® retard Retardtabletten            Diclo 100 retard - 1 A Pharma Retardtabletten

Diclo 25 mg/-50 mg AbZ magensaftresistente Tabletten           Diclo 25/-50 - 1 A Pharma magensaftresistente Tabletten             diclo 25/-50 von ct magensaftresistente Tabletten

diclo 25/-50/-100 von ct Supp. Zäpfchen        Diclo 75 mg AbZ Ampullen Injektionslösung    diclo 75 von ct Amp. Injektionslösung

Diclo dispers® Tabletten         Diclo Eu Rho® 25/-50 magensaftresistente Tabletten   Diclo KD® 25/-50 magensaftresistente Tabletten

Diclo KD® 50/-100 Zäpfchen             Diclo KD® 75 akut Kapseln mit magensaftresistenten Pellets Diclo KD® retard Retardtabletten

diclo retard von ct Retardtabletten       DICLO-PUREN® 25/-50 magensaftresistente Kapseln          DICLO-PUREN® 50/-100 Suppositorien

DICLO-PUREN® Injektionslösung SF           DICLO-PUREN® retard Retardkapseln         Diclo-saar® 100 Retardtabletten

Diclo-saar® 100 Suppositorien           Diclo-saar® 50 magensaftresistente Tabletten Diclo-saar® 75 SF Injektions-lösung

Diclo-Wolff® 50 magensaftresistente Tabletten           Diclo-Wolff® Supp. 100 Suppositorien           Diclo-Wolff®-Retard Retardtabletten

Diclodoc® 100 S Zäpfchen     Diclodoc® 50 Tabletten          Diclofenac AL 25/-50 magensaftresistente Tabletten

Diclofenac AL 50 Supp./-100 Supp. Zäpfchen            Diclofenac AL i.m. Injektionslösung     Diclofenac AL retard Retardtabletten

Diclofenac Atid 100 mg Suppositorien             Diclofenac Atid 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten   Diclofenac Atid 75 mg Injektionslösung

Diclofenac Atid retard Retardtabletten             Diclofenac PB 25 mg/-50 mg Tabletten           Diclofenac PB retard 100 mg Retardtabletten

Diclofenac PB Supp. 50 mg/100 mg Suppositorien      Diclofenac retard-ratiopharm® 100 Retardkapseln      Diclofenac STADA® 100 mg retard Retardtabletten

Diclofenac STADA® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten      Diclofenac STADA® 50 mg/-100 mg Zäpfchen             Diclofenac STADA® N Injektionslösung i.m.

Diclofenac-ratiopharm® 25/-50 Tabletten magensaftresistent   Diclofenac-ratiopharm® 25/-50/-100 Zäpfchen             Diclofenac-ratiopharm® 75 SL Retardkapseln

Diclofenac-ratiopharm® SF Injektionslösung   Diclofenac-ratiopharm® uno Retardtabletten   Diclofenbeta® 100 retard Retardtabletten

Diclofenbeta® 100 Zäpfchen   Diclofenbeta® 25/-50 magensaftresistente Tabletten    Diclophlogont® 50 mg/-100 mg Zäpfchen

Diclophlogont® 75 mg Ampullen Injektionslösung       Diclophlogont® retard Retardtabletten             Diclophlogont® SL 75/-SL 100 Retardkapseln

Diclophlogont®-25/-50 magensaftresistente Tabletten             Dolgit®-Diclo 100 Retardtabletten      Dolgit®-Diclo 50 magensaftresistente Tabletten

Dolgit®-Diclo 75 Ampullen Injektionslösung    duravolten® 100 mg retard Tabletten Retardtabletten duravolten® 100 mg Zäpfchen

duravolten® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Dragees         Effekton® 100 mg Retardtabletten       Effekton® 100 mg Zäpfchen

Effekton® 25/-50 mg magensaftresistente Tabletten     Effekton® Injektionslösung i.m.           Jenafenac® i.m. 75 mg Injektionslösung

Jenafenac® retard 100 mg Retardtabletten      Lexobene® Injektionslösung    Monoflam® 25 mg/-50 mg magensaftresistente Tabletten

Monoflam® 50 mg/-100 mg Zäpfchen             Monoflam® retard Retardkapseln        Myogit® 100 Zäpfchen

Myogit® 25/-50 magensaftresistente Tabletten            Rewodina® 25/-50 Tabletten Rewodina® 50 Supp/-100 Supp Zäpfchen

Rewodina® dual 75 Kaps/-uno 100 Kapseln Rewodina® retard Retardtabletten       Sigafenac 100 Supp. Zäpfchen

Sigafenac Amp. Injektionslösung          Voltaren® 25 mg/-50/-100 Zäpfchen Voltaren® 25/-50 magensaftresistente Dragees

Voltaren® Injekt Injektionslösung        Voltaren® Resinat Kapseln      Voltaren® retard Retarddragees

                                                       

 

Pregabalin (Lyrica®) gegen Epilepsie und Neuropathische Schmerzen 

Nachtrag zu Pregabalin (Lyrica®)

Neue-Medikamente-Index

Schlüsselwörter:  Medikament, Arzneimittel, Therapie, Behandlung, Pregabalin, Lyrica, Epilepsie, Neuropathie, Neuropathische Schmerzen, partielle Anfälle, diabetische Neuropathie und postherpetische Neuralgie.

Seit September 2004 ist Pregabalin (Lyrica® von Pfizer) bei Epilepsie und peripheren neuropathischen Schmerzen in Deutschland zugelassen.

Eigenschaften: Pregabalin (Lyrica®) ist chemisch mit dem Antiepileptikum Gabapentin (Neurontin®) verwandt.

Wie Gabapentin hat Pregabalin (Lyrica®) eine strukturelle Ähnlichkeit mit Gammaaminobuttersäure (GABA). GABA ist ein wichtiges hemmendes Neurotransmitter im Gehirn. Pregabalin (Lyrica®) soll sich an eine Untereinheit von spannungsabhängigen Kalziumkanälen im zentralvenösen Nervensystem binden und dadurch die Freisetzung stimulierender Neurotransmitter vermindern und eine Beruhigung des hyperaktiven Schmerzsystems einleiten.  

Indikation: Therapie der peripheren neuropathischen Schmerzen und im Bereich Epilepsie als Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung. Beide Indikationen gelten für Erwachsenenalter.  

Wirkung  

Neuropathische Schmerzen: Die Wirksamkeit von Pregabalin (Lyrica®) wurde in Studien (bis zu 13 Wochen Dauer) bei Patienten mit diabetischer Neuropathie und postherpetischer Neuralgie überprüft (3,4).  

In den Studien kam es bei 35 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18 % der Patienten unter Plazebo zu einer 50%igen Verbesserung des Schmerzscores.  

Ein Vorteil der 600mg-Dosierung gegenüber 300mg-Dosierung lässt sich aus den Studien nicht ableiten.

In den Zulassungstudien wurde Pregabalin (Lyrica®) mit Placebo verglichen. Vergleichsstudien mit anderen Mitteln wie Carbamazepin (Tegretal®) , die bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, fehlen.  

Epilepsie: Pregabalin (Lyrica®) wurde in klinischen über jeweils 12 Wochen bei partiellen Anfällen als Zusatztherapie zur bestehenden antiepileptischen Therapie -in der Regel Carbamazepin (Tegretal) und oder Lamotrigin (Lamictal)- untersucht. 

Die Wirksamkeit von Pregabalin war dabei dosisabhängig. In der 600mg-Dosierung-Gruppe waren die meisten Responder, gefolgt von der 300mg-Gruppe und 150mg-Gruppe.

Bei der 600-mg-Dosierung lag die Responderrate in der Pregabalin-Gruppe bei 43,5 Prozent der Patienten (2) und in der Plazebo-Gruppe bei 6,2% an. Klinisches Ansprechen wurde dabei als Abnahme der Anfallshäufigkeit um mindestens die Hälfte definiert. Eine Reduktion der Anfallshäufigkeit wurde innerhalb der ersten Woche beobachtet.  

Dosis: Die Pregabalin-Behandlung kann mit einer Tagesdosis von 150 mg begonnen werden. Entsprechend dem Ansprechen und der individuellen Verträglichkeit, kann die Dosis nach bis 7 Tagen auf 300 mg täglich erhöht werden. Bei Bedarf kann die Dosis nach weiteren 7 Tagen auf eine Höchstdosis von 600 mg täglich gesteigert werden. Die Dosis muss bei Nierenfunktionsstörung angepasst werden (Quelle: Fachinformation Pfizer)  

Nebenwirkungen

Vor allem die Benommenheit und Schläfrigkeit verhinderten in den Studien eine weitere Aufdosierung bzw. führten zu einem Teilnahmeabbruch. Die Nebenwirkungen auf das zentralvenösen System nehmen oberhalb von 150mg/d zu (2).   

In Studien wird eine euphorisierende Wirkung unter Lyrica® beschrieben. Beim Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten. 

Sehr häufige NW: Die sehr häufige Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schläfrigkeit.  

Häufige NW: Die häufige Nebenwirkungen sind gesteigerte Appetit, Euphorie, Verwirrung, verringerteLibido, Reizbarkeit, Ataxie (Gangstörung), Aufmerksamkeitsstörungen, Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Tremor (Zittern), Dysarthrie (Sprechstörung), Parästhesie (Mißempfindungen), verschwommenes Sehen, Diplopie (Doppeltsehen), Schwindel, Mundtrockenheit, Verstopfung, Potenzstörungen, Müdigkeit, Ödeme und Gewichtszunahme.  

Langzeitdaten zur Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht vorhanden.

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